teatro zumbayllu: Verein zur Erforschung und Diffusion der Schauspielkunst

Den Impuls um dem Offensichtlichen zu begegnen wollen wir aus den ihnen oppositionellen Extremen holen. Um diesen dann zu gestalten, ihm Form zu geben arbeiten wir mit Prinzipien und Techniken, denen wir im Laufe der Auseinandersetzung mit dem Theatralen in Kolumbien, Ecuador, Perú, Dänemark, Österreich etc. begegneten.

Die Notwendigkeit einer innerlichen Widersprüchlichkeit, das Bedürfnis nach tiefgehender Konflikthaftigkeit sollen in ihrem stärksten Moment ausgedehnt werden um in dieser Spannung profanes Theater zu erlauben. Durch die Emanzipierung des Schmerzes, der Würdigung und Sensibilisierung der agierenden Leiber werden in der Ausführung und Wiederholung der bewussten Handlung eine Krise und Zweifel evoziert, die eine Interpretation nicht zulassen und damit unmittelbare Kreativität bewirken wollen. Ansprüche, die eine theoretische Annäherung nicht ausgrenzen, diese in gewissem Maße auch vorraussetzen, aber in der Beschäftigung und Hinterfragung dieser eine intelektuelle, interpretierende Steuerung verhindern sollen, um die Mythen und konfliktvollen Elemente, die eine Basis der Inszenierungen bedeuten, nicht durch Erklärungen zu kraftlosen Strukturen zu degradieren. Um schenkelklopfende Clicheés umzulenken bedarf es einer Konzentration auf die Details der Aktionen, um die hinter den Handlungen liegenden Codes auch gegenwärtig zu machen und sie nicht autoritär verstümmelt präsent zu halten.

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