IG KIKK – Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška

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1. März 2018

Die Kultursprecher*innen von SPÖ, ÖVP und Grüne, Sabina Schautzer, Herwig Seiser und Markus Malle, nehmen drei konkrete Forderungen der Kärntner Kulturinitiativen mit in die kommenden Regierungsverhandlungen:

1. Schwerpunkte wie »Kunst im öffentlichen Raum« (2017) und »Kunst und Wissenschaft« (2018) langfristig entwickeln und in Gang setzen durch zusätzliche Mittel in der Höhe von 100.000 Euro für Research-Projekte von Kulturinitiativen. 

In Hinblick auf die Landesausstellung 2020 sollen Artistic Research Stipendien zur Entwicklung von regionalen und partizipativen Veranstaltungsformaten bzw. zur Vorbereitung von Kooperationen im Rahmen der geplanten Landesausstellung vergeben werden.  Die Ausschreibung erfolgt noch 2018,  die Auswahl durch das Kulturgremium. Dieser Förderansatz sollte evaluiert und bei Erfolg auch weitergeführt werden. Die Ausschreibung richtet sich an Einzelpersonen in Projektzusammenhängen mit Kulturinitiativen. Ziel: 20 Stipendien für Zeiträume von 3 bis 6 Monaten in der Höhe von 1.500 Euro pro Monat.

2. Der Zeitenlauf von Förderungsansuchen soll die Durchführung von Projekten und Programmen nicht behindern, denn nicht nur die monetäre »Zuwendung«, sondern auch die zeitliche Abwicklung sollte das Erreichen von Förderzielen sichern. 

Deshalb sind kürzere Fristenläufe genauso wie eine deutliche Erhöhung des Budgetansatzes dringend notwendig. Die Bewilligung sollte von der Abrechnung der vorangegangenen Förderung entkoppelt werden. Den Förderzielen entsprechende Regulierungen sind auch in einem Zeitraum von 2 Jahren möglich.

Kulturinitiativen mit Jahres- oder Festivalprogramm sollen Mehrjahresverträge (3 bis 5 Jahre) angeboten werden.

3. Eine deutliche Erhöhung des Budgetansatzes soll eine gezielte Basisförderung von Kulturinitiativen mit Jahres- oder Festivalprogramm sicherstellen. Mit der Erhöhung des Landesbudget sollen mehr Mittel aus der EU in Anspruch genommen werden. Eine Ko-Finanzierung durch Förderprogramme der EU soll nicht nur durch Beratung/Servicestellen unterstützt, sondern in der Einbringungsphase gezielt mit einem eigenen Budgetansatz gefördert werden.