Neues aus dem Nähkästchen der IG KiKK

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
es gibt einige Neuigkeiten, und die meisten sind erfreulich.

1) Einunddreißig Kärntner Kulturintiativen haben an der diesjährigen Basisdatenerhebung der IG Kultur teilgenommen, was im Bundesländervergleich eine besonders hohe Quote ist (angefragt wurden 50 KIs). Die Ergebnisse der Umfrage werden Anfang Oktober in Wien präsentiert. Wir dürfen gespannt sein. Ich bedanke mich herzlich und bitte um Nachsicht, falls ich einigen KIs mit penetrierenden Erinnerungsmails auf den Wecker gefallen bin (was allerdings der Zweck der Übung war).

2) Die IG KiKK hat in den letzten Wochen etliche neue Mitglieder gewonnen, nämlich:
• A-Zone
• a.c.m.e,–
• Kunstraum Lakeside
• ROŽ
• TanzRaumK
• k & k
• Zarja
• Museum am Bach
• Verein durch:formen
• IKUC
Damit hat sich nicht zuletzt der Anteil der zweisprachigen KIs innerhalb der IG KiKK merkbar erhöht. Willkommen/dobrodošli im Club!

3) LR Christian Benger hat das Jahr 2016, auf Anregung des Kärntner Kulturgremiums, zum Jahr der Freien Kulturinitiativen erklärt. Eine Arbeitsgruppe aus VertreterInnen des Kulturgremiums (Golob, Schabus, Kaufmann), des Büros Benger (Goritschnig, Hochsteiner), der UA Kultur (Napetschnig, Hubmann) und der IG KiKK (Hödl, Strasser, Pilgram) berät über entsprechende kulturpolitische Maßnahmen und Projekte im Schwerpunktjahr. Bisher liegen folgende Vorschläge auf dem Tisch:
– Zweitägiges Symposium über den Stellenwert freier Kulturarbeit mit kulturellem Rahmenprogramm im Klagenfurter Landhaus (Frühjahr 2016)
– Ausschreibung zweier Stipendien für Mitarbeiter*innen Freier KIs
– Maßgeschneidertes Seminarprogramm für Mitarbeiterinnen Freier KIs
– Dezentrale Jour-fixe-Termine mit LR Benger
– KI-Schwerpunktnummer in der BRÜCKE
– Medienoffensive
– Anerkennungspreis für eine KI im Rahmen der Kulturpreisverleihung 2016
– Gezielte Förderung von „jungen“ regionalen Leuchtturmprojekten
– Lukrierung von Gemeinde-Fördergeldern für KIs (Sanierung, Baumaßnahmen, Infrastruktur)
Sowohl die Vertreter*innen des Kulturgremiums als auch die IG KiKK pochen darauf, dass die Subventionen für die KIs im nächsten Jahr nicht nur nicht gekürzt, sondern nach Möglichkeit erhöht werden.

4) Der Arbeitskreis mit Vertreter*innen der Kulturabteilung (Napetschnig) und der IG KiKK (Hödl, Pilgram) über Förderkriterien und -modalitäten hat – weitgehend konsensual – etliche Vorschläge zur Verbesserung der Subventionspraxis für die KIs ausgearbeitet:
– Verbindliche Kriterien für eine Förderung
– Drei Einreichtermine im Jahr (nach dem Vorbild BMUK) und kürzere Bearbeitungsfristen
– Wiedereinführung von Zwei- oder Dreijahres-Förderverträgen
– Förderung der zweisprachigen Kulturinitiativen aus dem Kulturbudget (statt ausschließlich aus dem Volksgruppentopf)
– Bearbeitung und Beantwortung von Subventionsansuchen bereits vor der Abrechnung der Vorjahresförderung bzw. zeitgerechte Zusagen unter dem Vorbehalt der korrekten Abrechnung
Näheres entnehmt Ihr dem beigefügten Protokoll sowie den neuen Förderrichtlinien des Landes (Faksimile).

Damit die Vorschläge auch tatsächlich umgesetzt werden, werden sich alle Beteiligten ziemlich anstrengen müssen. Das gute Gesprächsklima gibt aber Anlass zur Hoffnung, dass sich zumindest irgendwas bewegt.
Wir halten Euch auf dem Laufenden und bitten um Rückhalt.

5) Der Termin für den ersten Jour Fixe mit Frau Bgm. Mattiaschitz steht endlich fest:
21. Oktober 2015, um 18.00 Uhr im raj (Badgasse). Bitte den Termin vormerken und möglichst zahlreich erscheinen!

Einen erfolgreichen Herbst wünscht Euch
Gerhard Pilgram, im Namen des Vorstands der IG KiKK

PS: Es ist übrigens nicht verboten, den IG-KiKK-Mitgliedsbeitrag zu bezahlen. Er beträgt 25.– pro Jahr,
Überweisungen bitte auf das Konto der IG KiKK, Zveza Bank, BIC: VSGKAT2K, IBAN: AT72 3910 0000 0005 0781

171-ArbeitsgruppeFoerderkriterienProtokollkorr.pdf

177-FoerderrrichtlinienLandAuszug1.pdf