Klagenfurter Stadtsenat und Leitbild

Wie in einigen Medien berichtet, hat der Klagenfurter Stadtsenat vor Weihnachten einstimmig (!) beschlossen, Martin Strutz (ehemaliger freiheitlicher Kulturreferent des Landes Kärnten) mit der Erstellung eines Leitbildes für die Stadt Klagenfurt zu betrauen. Herr Strutz hat unter anderem Angelika Hödl und Gerhard Pilgram (als Vertreter/in der IG KiKK) zu einer Kooperation eingeladen, welche diese selbstredend abgelehnt haben.
Nachstehend die Begründungen:

Sehr geehrte Frau Schellauf! (Mitarbeiterin von Hrn. Strutz, Anm.),
Danke für die Einladung. Wenngleich ich die Erstellung eines Leitbildes für die Stadt Klagenfurt für wichtig und richtig halte, kann ich die Einladung dennoch nicht annehmen.
Herr Strutz war aktiver Funktionär in einer Partei, die u. a. eine katastrophale (Kultur)Politik betrieben hat, unter deren Langzeitschäden die Kärntner Kultur – und nicht nur diese – auch noch zukünftig leiden wird.
In dieser Konstellation und unter Berücksichtigung des konfliktbeladenen Hintergrundes, der einer sachlich und inhaltlich fundierten Leitbildentwicklung diametral entgegen steht, ist ein konstruktiver Leitbildprozess unmöglich.
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Hödl

Ich halte es für einen Fehler, einen ehemaligen freiheitlichen (Kultur)politiker mit der Erstellung eines Leitbildes für die Stadt Klagenfurt zu betrauen. Für eine Kooperation mit Herrn Dr. Strutz stehe ich daher nicht zur Verfügung.
Ich bitte um Verständnis und grüße freundlich
Gerhard Pilgram