Gunzer setzt auf Transparenz

Gunzer setzt auf Transparenz in Sachen Kultur

Dass die Stadt Klagenfurt/Celovec ab 2015 einen Kulturbericht vorlegen will, ist ein richtiger und höchst notwendiger Schritt zur Transparenz. Was auch immer den Ausschlag gegeben hat – der Ausblick auf das Wahljahr 2015, der Anstoß zur Überarbeitung der Subventionsordnung durch die Klagenfurter Grünen, die mediale Berichterstattung oder die beharrliche Forderung der IG KiKK, der Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška – dass das Kulturbudget der Stadt nun endlich offengelegt wird, gibt Anlass zu kulturpolitischer Freude!

Lässt man die bisherigen, durchsichtigen Argumente (finanzieller Aufwand, Datenschutz) außer Acht, bleibt freilich die Frage, weshalb das bislang nicht möglich war? Da eine diesbezügliche Verschwiegenheitspflicht nicht existiert, und somit eigentlich Auskunftspflicht bestünde, ermuntert die IG KiKK die Landeshauptstadt, es mit der Transparenz ernst zu nehmen und auch die Ausgaben der vergangenen Jahre im Kulturbereich offen zu legen. Sie könnte damit der Stadt Villach/Beljak, die ihr Kulturbudget ebenfalls unter Verschluss hält, mit gutem Beispiel vorangehen.

David Guttner & Gerhard Pilgram
Sektretär & Vorstandsmitglied der IG KiKK

(7.2.2014)