Macht|schule|theater

Die bundesweite Theaterinitiative Macht|schule|theater wird vom Bundesministerium für Bildung und Frauen im Schuljahr 2014/15 bereits das siebte Mal erfolgreich durchgeführt. KulturKontakt Austria wurde mit der Organisation beauftragt.

Die Zusammenarbeit von professionellen Theaterschaffenden mit Schüler*innen ist vor allem für junge Menschen eine bereichernde und impulsgebende Erfahrung. Die aktuelle Ausschreibung knüpft an die positiven Entwicklungen der letzten Jahre an und bietet im Rahmen der Theatralen Bildung ein neues adaptiertes Format, das sich stärker an den schulischen Kontexten orientiert.

Im Schuljahr 2014/15 werden 26 Kooperationsprojekte zwischen je einem Theater und zwei Schulen gefördert. Jedes Kooperationsprojekt wird mit max. EUR 6.000,- unterstützt. Alle Projekte werden unter professioneller künstlerischer und theaterpädagogischer Leitung mit den Schüler*innen kontinuierlich in Workshops, Ateliers und anderen Formaten erarbeitet, geprobt und präsentiert.

Einreichfrist: 17. November 2014
Online-Einreichformular unter www.machtschuletheater.at 
Unterstützung: max. EURO 6.000,– pro Kooperationsprojekt

 

Ziele und Schwerpunkte:

Ziel von Macht|schule|theater ist es, Schüler*innen mit vielfältigem kulturellen und sozialen Hintergrund einen Zugang zu „Theater“ zu eröffnen. Im Mittelpunkt steht dabei, die Kreativität und Fantasie der Schüler*innen, ihre Persönlichkeitsentwicklung, ihre sozialen Kompetenzen und ihr künstlerisches Ausdrucksvermögen zu fördern. Wesentlich sind auch die künstlerische Auseinandersetzung mit altersadäquaten Themen und die Entwicklung von Reflexionsvermögen über künstlerische Prozesse.

    • Im Schuljahr 2014/15 gibt es keine konkrete Vorgabe für die inhaltliche Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema. Die thematische Ausrichtung der einzelnen Projekte orientiert sich an den Lebensrealitäten und Interessen der Schüler*innen und wird gemeinsam zwischen den Schulen und dem Theater entwickelt.
    • Vielfältige Begegnungen mit der Kunstsparte Theater werden ermöglicht. Eine Produktion ist nicht verpflichtend. Neben dem Selbstspielen und der Rezeption, können sich die Kooperationsprojekte auch mit technischen oder organisatorischen Bereichen des Theaterbetriebes beschäftigen.
    • Wichtig sind die enge Anbindung der Projektaktivitäten an den schulischen Kontext, die Einbindung theatraler Methoden im Unterricht sowie die gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen Schulen und Theatern.
    • Die Schüler*innen werden in allen Phasen der Kooperationsprojekte partizipativ mit einbezogen.

 

  • Einreichen können:

    Theaterhäuser, Theatergruppen

      •  und

    Kulturhäuser mit Spielbetrieb

      •  mit professioneller künstlerischer und theaterpädagogischer Expertise in Kooperation mit zwei Partnerschulen. Es muss sich um

    zwei Schulen

      •  verschiedener Schularten (NMS, HS, AHS, PTS, BMHS, BS etc.) handeln. Die Teilnahme ist erst ab der 6. Schulstufe möglich. Es wird empfohlen, im Klassenverband zu arbeiten.

    Nicht einreichen können:

      • Einzelpersonen
      • Amateurtheater
      • Anbieter*innen von theaterpädagogischen Workshops ohne eigene Produktionen

    Kooperationen:

      • Aus den eingereichten Konzepten werden von einer Fachjury

    26 Kooperationsprojekte

      •  ausgewählt, die eine finanzielle Unterstützung in der Höhe von jeweils max.

    6.000,- EUR

      •  erhalten.
        • Die Projektbeteiligten müssen zum Zeitpunkt der Einreichung bereits fixiert sein.
      • Verantwortlich und AnsprechpartnerIn gegenüber KulturKontakt Austria (z. B. für Dokumentation, Abrechnung u. a.) ist das Theater.
      • Die Teilnahme am Vernetzungstreffen ist für die VertreterInnen der ausgewählten Kooperationsprojekte verpflichtend.
      • Macht|schule|theater ermöglicht vielfältige Begegnungen mit der Kunstsparte Theater: künstlerische Aktivitäten und Prozesse ebenso wie Rezeption (Vorstellungsbesuche, Theaterführungen) und Kennenlernen des Theaterbetriebes.
      • Die Kooperationsprojekte sollen an die Potenziale und Möglichkeiten der jeweiligen Schulen anknüpfen und Impulse für kulturelle Bildungsprozesse im Sinne einer neuen Lernkultur setzen (soziales Lernen, Reflexion von Diversität, ganzheitliches und interdisziplinäres Lernen, Erweiterung des Lernorts Schule etc.).

    Zeitplan:

    Der Zeitplan für die Umsetzung ist wie folgt:

      • Einreichfrist: 17. November 2014
      • Benachrichtigung über die Juryentscheidung bis Ende Dezember 2014
      • Arbeitsphase der Schulen und Theater: Jänner bis Juni 2015
      • Vernetzungstreffen: Februar oder März 2015
      • Abschlussveranstaltungen der Kooperationsprojekte: Mai/Juni 2015
      • Endbericht und Abrechnung: bis 18. Juli 2015