Jour fixe 2017 Ergebnisse

Stationen eines Dialogs mit Politik und Verwaltung


22. 5. 2017 

Jour fixe in Villach im Kulturhofkeller mit

Bürgermeister Günther Albel und Kulturamtsleiter Christian Sturm

Bekenntnis: Die Freie Szene hat im Kulturangebot der Stadt Villach einen hohen Stellenwert. KulturarbeiterInnen fühlen sich willkommen geheißen, langfristig fehlt aber eine Strategie, die persönlichen Ressourcen durch Strukturen (Arbeitsplätze) abzusichern.

In Aussicht gestellt werden:

  1. ein jährlicher Kulturbericht (digital)
  2. »Digi Wall« (digitale Ankündigungstafel) auch für die Kulturinitiativen
  3. Unterstützung für Einrichtung von Arbeitsstrukturen in der Freien Szene

10. 7. 2017

Jour fixe in Feffernitz im Grünspan mit

Landesrat Christian Benger, Thomas Goritschnig und Anna Wöllik

Bekenntnis zur Freien Szene auch über das Jahr der Freien Kulturinitiativen (2016) hinaus. Strebt die Digitalisierung der Verwaltungsprozesse an (betrifft auch den überaus langen Instanzenweg der Förderansuchen).

In Aussicht gestellt werden:

  1. biennale IG KIKK-Symposien als Fortführung von »Kultur muss wach se(i)n«
  2. geringfügige Erhöhung des Kulturbudgets für Kulturinitiativen (durch Umschichtungen, eine Erhöhung des Gesamtbudgets Kultur ist nicht durchsetzbar)
  3. leicht zugängliche Ankündigungsflächen für Kulturinitiativen
  4. beim Teilen von Veranstaltungen vom Kulturchannel auf Facebook wird fürderhin nicht mehr das Konterfei des LR mitplatziert (bereits realisiert).

18. 9. 2017

Jour fixe in Wolfsberg, Hattendorf im Container 25

mit Evelin Pircer (SPÖ), Markus Malle (Kultursprecher ÖVP) und Michael Johann (Die Grünen)

Bekenntnis zur zeitgenössischen Kunst- und Kulturproduktion, zur Strategieentwicklung gemeinsamen mit der IG KIKK, um Forderungen der Kulturinitiativen umzusetzen

In Aussicht gestellt wird:

  1. Die Situation des Container 25 in Hattendorf wird als Anlass genommen, um die Basisfinanzierung für Freie KulturInitiativen mit Jahres- oder Festivalprogramm bzw. eigenen Räumlichkeiten zu konkretisieren.
  2. Noch vor Jahresende: Treffen mit den KultursprecherInnen (der Parteien in der Regierungskoalition) und der IG KIKK, um aus einem Forderungskatalog eine Maßnahme auszuwählen,  um prioritär dafür im Landtag eine aktuelle Strategie zu entwickeln und praktisch umzusetzen.

16. 10. 2017

Jour fixe in St. Jakob im Rosental/Šentjakob  v Rožu

mit der UA Kultur, Erika Napetschnig, Anna Wöllik, Liliane Kitz und Mario Waste

Bekenntnis zur besonderen Förderung der zeitgenössischen Kunst und Kultur und des künstlerischen Nachwuchses. Zugeständnis, dass die Kulturverwaltung durch die Gewichtung der Förderansuchen auch eine kulturpolitische Steuerungsfunktion hat.

In Aussicht gestellt werden:

  1. eine zeitnahe Bearbeitung der Förderansuchen, vor allem in Hinblick auf die Landtagswahlen im März 2018 (Zwölftelregelung: bis zur Konstituierung der neuen Landesregierung kann jedes Monat nur ein Zwölftel der Mittel freigegeben werden)
  2. neue Förderrichtlinien für alle Kultursparten ab 2018 (für die Kulturinitiativen wurden diese gemeinsam mit der IG KIKK erarbeitet). Veröffentlichung im November 2017.
  3. falls Förderansuchen nicht in der 2-Monatsfrist zugesagt werden, setzt sich die Kulturabteilung im Bedarfsfall mit den Stellen im Bund oder der Bank (Überziehungsrahmen) telefonisch in Verbindung. Zusagen unter Vorbehalt einer korrekten Abrechnung der Vorjahresförderung wie beispielsweise beim Bund sind nicht möglich.
  4. Ausschreibung »100 Jahre Kärntner Volksabstimmung 2020« voraussichtlich im Jänner 2018 (die Beteiligung der Freien Szene sowie der Bevölkerung Unterkärntens ist Teil des Konzepts). Mittel dafür sollen aus einem zusätzlichen Budgetansatz freigemacht werden.

13. 11. 2017 (Bericht folgt)

Jour fixe in Klagenfurt im VolXhaus

mit Bürgermeisterin Marie-Luise Mathiaschitz

Brennende Themen sind u. a.:

  1. Räume für Veranstaltungen, Produktionen/Proben, Lager und Büro 
  2. »500 Jahre Klagenfurt 2018« – eigenständiger Beitrag der Freien Szene, unabhängig von der NAMOS KommunikationsGmbH/Martin Strutz
  3. Zweisprachigkeit: Klagenfurt muss auch als kulturelles Zentrum der Kärntner Sloweninnen und Slowenen sichtbar werden
  4. Positionen der Freien Kulturinitiativen im Stadtentwicklungsplan

262-Bericht-Unterkaerntner-IG-KIKK.pdf

Veröffentlicht am Dienstag, 3. Oktober 2017 um 15:11