Statuten

Statuten des Vereins IG KIKK – Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroska

§1. Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

    1. Der Verein führt den Namen „IG-KIKK – Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroska“
    2. Er hat seinen Sitz in Klagenfurt und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Kärnten.

§2. Ziel und Zweck des Vereins

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, hat den ausschließlichen und unmittelbaren Zweck

    1. der Zusammenfassung der autonomen Kulturveranstalter, Kulturinitiativen und Kulturstätten Kärntens
    2. der Wahrung, Vertretung und Förderung der Interessen der autonomen Kulturveranstalter, Kulturinitiativen und Kulturstätten Kärntens.

§3. Ideelle Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

Der Vereinszweck soll durch folgende ideelle Mittel erreicht werden:

    1. Vorträge und Versammlungen, Diskussionsveranstaltungen, Arbeitskreise, Konzerte, sonstige zielrelevante Veranstaltungen etc.
    2. Aktive Einflußnahme auf alle im Sinne der Interessen und Aktivitäten der Mitglieder relevanten Gesetzgebungen, Erlässe, Verordnungen.
    3. Vertretung in öffentlichen Körperschaften, Institutionen, Beiräten etc. und Wahrnehmung eines allgemein politischen, insbesondere kulturpolitischen Mandats
    4. Sammlung, Dokumentation und Verbreitung fachlich einschlägiger Materialien
    5. Ständige Öffentlichkeitsarbeit, Informations- und Beratungstätigkeit
    6. Einrichtung eines Gerätebestandes

§4. Materielle Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

    1. Mitgliedsbeiträge
    2. Erträgnisse aus vereinseigenen Veranstaltungen, Unternehmungen und Vermögensbeständen
    3. Subventionen und öffentliche sowie private Förderungen
    4. Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen

§5. Arten der Mitgliedschaft

    1. Die Mitglieder des Vereins unterteilen sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
    2. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

Außerordentliche Mitglieder sind Personen, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern.

§6. Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Ordentliche Mitglieder des Vereins können juristische und physische Personen werden, sowie letztere in Vertretung von Personengruppen, die den Aufnahmekriterien wie nachfolgend angeführt (Abs.2) entsprechende Aktivitäten setzen oder dies erkennbar intendieren.
  2. Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Eine Verweigerung der Aufnahme muß begründet werden. Eine Berufung seitens der Aufnahmewerber an die Generalversammlung ist möglich. Als Kriterien für die Zuerkennung der Mitgliedschaft gelten folgende Richtlinien, denen seitens der Mitglieder in überwiegender oder zumindest tendenzieller Weise bei der Ausübung autonomer Kulturarbeit entsprochen werden sollte:
    • a) Kontinuierliche Arbeit
    • b) Starke regionale Verankerung
    • c) Kulturpolitische Modellhaftigkeit der Arbeit
    • d) Keine Einrichtung der öffentlichen Hand, selbstbestimmte Gebarung und Durchführung der Kulturarbeit
    • e) Volle Einbeziehung übergreifender Veranstaltungsformen und kultureller Inhalte
    • f) Suchen und Einbringen neuer Ideen auf den Gebieten der Kultur und der Kulturvermittlung
    • g) Bemühung um Publikumsschichten, die von bestehenden Kultureinrichtungen nicht erreicht werden oder Alternativen suchen
    • h) Schwerpunkt des Zeitgenössischen in Kunst und Kultur
    • i) Wahrnehmung von Projekten zur Überbrückung der Kluft zwischen Kulturschaffenden und Publikum
    • j) Aufgreifen von soziokulturellen und animatorischen Aufgabenstellungen
    • k) Förderung der Zusammenarbeit mit Kulturinitiativen im Alpen - Adria Raum
    • l) Unterstützung der kulturellen Aktivitäten der slowenischen Volksgruppe in Kärnten
    • m) Sonstige Aktivitäten und Ambitionen, die dem bisher Angeführten sinngemäß gleichgehalten werden können.

                          Die Unterstützung der angeführten Kriterien gilt sinngemäß auch für den Erwerb der außerordentlichen Mitgliedschaft; die Ernennung zum außerordentlichen Mitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

                          1. (3) Vor Konstituierung des Vereins erfolgt die vorläufige Registrierung von Mitgliedern durch die Proponenten. Die Mitgliedschaft wird mit Konstituierung des Vereines wirksam.

                          §7. Beendigung der Mitgliedschaft

                            1. (1) Die Mitgliedschaft erlischt bei juristischen und physischen Personen, sowie bei durch letztere gemäß §6 Abs.1 vertretenen Personengruppen durch Auflösung bzw. Ableben, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch Ausschluß.
                            2. (2) Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muß jedoch dem Vorstand mindestens zwei Monate vorher mitgeteilt werden.
                            3. (3) Die Streichung eines Mitglieds kann der Vorstand vornehmen, wenn dasselbe, trotz zweimaliger Mahnung länger als 12 Monate mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist. Die Verpflichtung der zur Zahlung fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
                            4. (4) Der Ausschluß eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. (Gegen den Ausschluß ist die Berufung an die Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.)
                            5. (5) Die Aberkennung der außerordentlichen Mitgliedschaft kann aus den im vorigen Absatz genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

                          §8. Rechte und Pflichten der Mitglieder

                          (1) Die Mitglieder sind berechtigt, zu allen Veranstaltungen des Vereins Vertreter/innen zu entsenden und mittels dieser die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Sie sind weiters berechtigt, durch ihre Vertreter/innen Anträge zur Tagesordnung der Generalversammlung zu

                          stellen.

                          (2) Die Anzahl der Vertreter/innen der ordentlichen Mitglieder (juristische und physische Personen sowie Personengruppen gemäß §6 Abs.1) wird nach Maßgabe des jeweiligen Aktivitätenrahmens und unter Berücksichtigung der Kriterienerfüllung vom Vorstand festgelegt und darf die Anzahl von drei Vertreter/innen pro Kulturveranstalter, -initiative oder –stätte nicht übersteigen.

                          (3) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnten. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

                          Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jeweils beschlossenen Höhe verpflichtet.

                          (4) Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht allen Vertreter/innen der ordentlichen Mitglieder zu. Weiters steht das Teilnahme- und Stimmrecht sowie das aktive und passive Wahlrecht den kollektiven Vertreter/innen der außerordentlichen Mitglieder zu. Die Anzahl der Vertreter/innen der außerordentlichen Mitglieder ist vom Vorstand nach Maßgabe der jeweiligen Mitgliederzahl dieser Gruppen

                          festzulegen.

                          (5) Weiters steht das Teilnahme- und Stimmrecht sowie das aktive und passive Wahlrecht in der Generalversammlung allen Vertreter/innen von Verbänden und Zusammenschlüssen von Kulturveranstaltern, Kulturinitiativen und Kulturstätten zu. Die Anzahl der Vertreter/innen des jeweiligen Verbandes und Zusammenschlusses ist vom Vorstand nach Maßgabe der

                          Größenordnung und des Repräsentativitätsanspruches festzusetzen.

                          (6) Weiters steht das Teilnahme- und Stimmrecht sowie das aktive und passive Wahlrecht in der Generalversammlung einer begrenzten Zahl von Fachleuten (individuelle Mitglieder oder Vertreter/innen bzw. Mitglieder einzelner Initiativen etc.) für bestimmte Aktivitätenbereiche (Rechtsfragen, Steuerfragen, Wissenschaft, Öffentlichkeitsarbeit u.a.m.) zu, die vom Proponentenkomitee bzw. in der Folge vom Vorstand bestellt werden können.

                          (7) Der Status der Mitgliedervertreter/innen sowie aller sonstigen angeführten Teilnahme- und Stimmberechtigten in der Generalversammlung gilt für jeweils eine Funktionsperiode. Bei Rücklegung der Funktion oder Erlöschen derselben aus anderen Gründen kann vom Vorstand eine sinn- und funktionsentsprechende Ersatzperson kooptiert werden.

                          §9. Vereinsorgane

                          Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§10 und §11), der Vorstand (§12 - §14). die Rechnungsprüfer/innen (§15), der/die Generalsekretär/in (§16), das Schiedsgericht (§18) und im Falle seiner Einsetzung der Fachbeirat (§17).

                          §10. Die Generalversammlung

                          Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

                          (1) Die ordentliche Generalversammlung findet mindestens einmal pro Jahr statt.

                          (2) Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluß des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung, auf schriftlich begründeten Antrag mindestens eines Drittels der Teilnahme- und Stimmberechtigten oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer/innen binnen acht Wochen stattzufinden.

                          (3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Teilnahme- und Stimmberechtigten mindestens vier Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

                          (4) Anträge zur Tagesordnung der Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

                          (5) Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung können nur zur Tagesordnung gefaßt werden.

                          (6) Bei der Generalversammlung sind alle Vertreter/innen im Sinne von §8. Abs.1-2 sowie Abs.4-7 teilnahme- und stimmberechtigt. Jede/r Vertreter/in hat eine Stimme. Die Übertragung der Stimmberechtigung auf eine/n Stellvertreter/in im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

                          (7) Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte der Teilnahme- und Stimmberechtigten bzw. deren Vertreter/innen nach §10. Abs.6 beschlußfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlußfähig, so findet sie fünfzehn Minuten später mit derselben Tagesordnung statt und ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlußfähig.

                          (8) Die Wahlen und die Beschlußfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse jedoch, mit denen die Statuten des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden sollen, bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

                          (9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die/ der Obfrau/mann, bei deren/ dessen Verhinderung die / der Beisitzende in ihrer / seiner Stellvertretungseigenschaft, bei dessen/deren Vrhinderung der/die Generalsekretär/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, führt das an Jahren älteste Vorstandsmitglied den Vorsitz.

                          §11. Aufgabenkreis der Generalversammlung

                          Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

                          (1) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des

                          Rechnungsabschlusses

                          (2) Beschlußfassung über den Voranschlag

                          (3) Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer/innen

                          (4) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder

                          (5) Entscheidung über Berufungen gegen Aufnahmeverweigerungen sowie gegen

                          Ausschlüsse von der Mitgliedschaft

                          (6) Beschlußfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines

                          (7) Beratung und Beschlußfassung über alle sonstigen auf der Tagesordnung stehenden Fragen.

                          §12. Der Vorstand

                          (1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar der/dem Obfrau/mann, der/dem SchriftführerIn, der/dem KassierIn und deren Stellvertreter/innen. Der Vorstand kann zusätzlich zwei Personen stimmberechtigt in den Vorstand kooptieren, sofern diese einem Mitgliedsverein angehören.

                          (2) Der Vorstand, der von und aus der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seiner Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.

                          (3) Die Dauer einer Vorstandsperiode beträgt zwei Jahre. Auf jeden Fall währt sie aber bis zur Wahl eines neuen Vorstandes, falls die Zweijahresfrist aus unverschiebbaren Gründen über- oder unterschritten wird. Eine Wiederwahl ist möglich.

                          (4) Der Vorstand wird durch die/den Obfrau/mann, bei deren/dessen Verhinderung von seinem/ihren Stellvertreter/in einberufen.

                          (5) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens drei davon anwesend sind.

                          (6) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei

                          Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.

                          (7) Den Vorssitz führt die/der Obfrau/mann, bei Verhinderung seine/ihre Stellvertreter/in.

                          (8) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (siehe Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10)

                          (9) Die Generalversammlung kann bei Vorliegen schwerwiegender Gründe den Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben.

                          (10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst durch Wahl bzw. Kooptierung (siehe Abs. 2) einer/eines Nachfolger/in wirksam.

                          §13. Aufgabenkreis des Vorstandes

                          Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle leitenden und durchführenden Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

                          (1) Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses

                          (2) Vorbereitung der Generalversammlung

                          (3) Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung

                          (4) Verwaltung des Vereinsvermögens

                          (5) Aufnahme, Ausschluß und Streichung von Vereinsmitgliedern

                          (6) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines bzw. werkvertraglich für diesen tätige Personen

                          (7) Entsenden von Vorstandsmitgliedern oder anderer geeigneter Personen in außervereinliche Institutionen oder Gremien.

                          §14. Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

                          (1) Die/der Obfrau/mann ist die/der höchste VereinsfunktionärIn. Ihr/ ihm obliegt die Vertretung des Vereins, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Sie/er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist sie/er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der

                          Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

                          (2) Die/der SchriftführerIn hat die/den Obfrau/mann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihr/ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

                          (3) Die/der KassierIn ist für die ordnungsgemäße Geschäftsgebarung des Vereines verantwortlich.

                          (4) Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind von der /vom Obfrau/mann und von/vom der Schriftführer/in, soferne sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, vom/von der Obmann/frau und von der/vom Kassier/in gemeinsam zu unterfertigen. (Laufende Routinegebarung siehe

                          jedoch §16)

                          (5) Im Falle von Verhinderung tritt an die Stelle des/der Obmannes/frau bzw. des/der Schriftführer/s/in bzw. des/der Kassier/in der/die jeweilige Stellvertreter/in.

                          § 15. Die Rechnungsprüfer/innen

                          (1) Die zwei Rechnungsprüfer/innen werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist möglich.

                          (2) Den Rechnungsprüfer/inne/n obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

                          (3) Im übrigen gelten für die RechnungsprüferInnen die Bestimmungen des §12. Abs. 3, 8, 9, und 10 sinngemäß.

                          §16. Der/die Generalsekretär/in

                          Der Vorstand hat die Bestellung eines/einer Generalsekretär/s/in zu veranlasen. Diese/r ist Angestellte/r, werkvertragliche/r oder ehrenamtliche/r Mitarbeiter/in des Vereins, letzteres nur in dem Falle und solange als keine Möglichkeit für Entgeltlichkeit der Leistung besteht.

                          Dem/der Generalsekretär/n können bei Bedarf eine oder mehrer Hilfkräfte (Sekretär/innen, Schreibkräfte etc.) zum Zwecke der optimalen Erfüllung seiner/ihrer Aufgabenstellung beigegeben werden. Der/die Generalsekretär/in hat das Vereinsbüro zu leiten und ist für die

                          abwicklung der laufenden Geschäfte des Vereins gemäß den Weisungen des Vorstandes verantwortlich. Er/sie ist für die laufende organisatorische und finanzielle Routinegebarung allein zeichnungsberechtigt, in Grundsatzfragen jedoch nur zusammen mit dem/der Obmann/frau und dem/der Schriftführer/in bzw. Kassier/in. Er/sie hat den Status eines/einer

                          Teilnahme- und Stimmberechtigten in der Generalversammlung mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten, und er/sie hat weiters den Status eines/einer obligatorischen Teilnehmer/s/in in den Vorstandssitzungen, jedoch ohne Stimmrecht. Er/sie ist daher in diesem Sinne wie die anderen Vorstandsmitglieder von den anberaumten Sitzungen des Vorstandes zu verständigen und zu diesen einzuladen.

                          §17. Der Fachbeirat

                          Dem Vorstand kann bei Bedarf ein Fachbeirat für organisatorische, wissenschaftliche, politische und sonstige relevante Fragestellungen zur Seite gestellt werden. Die Bestellung in den Fachbeirat und die Anzahl seiner Mitglieder wird durch den Vorstand festgelegt. Die Funktionsdauer des Fachbeirates fällt zeitlich mit der funktionsdauer des Vorstandes

                          zusammen. Der Fachbeirat hat grundsätzlich konsiliarische Funktion, er hat jedoch Vorschlagsrecht für die in der Generalversammlung zu kooptierenden individuellen Vertreter/innen für Fachfragen.

                          § 18. Das Schiedsgericht

                          (1) In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.

                          (2) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf Teilnahme- und Stimmberechtigten der Generalversammlung zusammen. Es wird derart gebildet, daß jeder Streitteil (Vertreter/innen juristischer und physische Mitglieder) innerhalb von vierzehn Tagen dem Vorstand je zwei Teilrichter/innen namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit eine/n Vorsitzende/n des Schiedsgerichtes aus dem Kreise der anderen teilnahme- und Stimmberechtigten der Generalversammlung. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

                          (3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach besten Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind endgültig.

                          §19. Auflösung des Vereines

                          (1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

                          (2) Diese Generalversammlung hat auch - sofern ein Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie eine/n Liquidator/in zu berufen und Beschluß darüber zu fassen, wem diese/r das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses soll, soweit möglich und erlaubt, einem Verein

                          oder einer Organisation zufallen der bzw. die gleiche oder ähnliche gemeinnützige Zwecke wie die IG KIKK verfolgt, oder anderweitig solcher Nutzung zugeführt werden.