Club Tre Popoli

Mehrsprachigkeit als Standard

Das Primat der Nationalsprachen und die geringe Akzeptanz der Nachbarsprachen haben zu Abgrenzungen, Vorurteilen und Gefühlen des Fremd- und Anders- Seins geführt. Die Verständigung über eine Drittsprache ist hilfreich, zu einem tieferen Verständnis der Nachbarn führt jedoch die Kenntnis von deren Sprachen. Die Einsprachigkeit war und ist die Ausnahme und entspringt nationalistischen Vorstellungen. Die Kenntnis einer Weltsprache und einer oder mehrerer Nachbarsprachen ist Zukunftsstandard.

Die Notwendigkeit, Sprachen zu erlernen, gilt für jedes Lebensalter zum Kennenlernen der Länder, deren Bewohner, Kulturen und Lebensweisen. Sprachkenntnisse führen zum Abbau von Vorurteilen und Aggressionen, eröffnen
neue Möglichkeiten im beruflichen und privaten Bereich, vergrößern den Lebensraum und heben das Lebensgefühl.

Verbindende Kultur

Die Lebenskulturen in den Alpen- Adria-Ländern sind geprägt von den drei großen europäischen Kulturräumen, der slawischen, der romanischen und der deutschen Kultur. Anders als bei den Sprachgrenzen sind die Übergänge nicht scharf, sondern fließend. Die Bevölkerungen haben sich den nationalen politischen Wandlungen gegenüber widerstandsfähig gezeigt, die Volkskulturen ähneln sich mehr, als äußere Erscheinungsbilder es vermuten lassen.

Vermehrte Kenntnisse und Kontakte über die Grenzen vergrößern den Lebensraum und schaffen neben der heimatlichen Identität zusätzlich eine Alpen- Adria- Identität. Eine verständnisvolle Toleranz soll auch innerstaatlich nationalistisch geprägte Spannungsverhältnisse zwischen den Mehrheitsbevölkerungen und autochthonen sowie durch Migration entstandenen Minderheiten und zwischen diesen untereinander lösen. Das Neben- und Gegeneinander hat einem respektvollen Mit-und Füreinander zu weichen.

Kontakt:

Club Tre Popoli

co. Walter Wratschko

Khevenhüller Straße 30
9020 Klagenfurt
Österreich
ww@c3p.at
+436605825640